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![]() Holzgedenksäule an der Vaubanallee |
Am 8. November 1939 verübte der Schreiner Georg Elser aus Königsbronn auf der württembergischen Ostalb ein Sprengstoffattentat im Bürgerbräukeller in München.
Es gab acht Tote und über 60 Verletzte. Adolf Hitler, dem das Attentat galt, hatte den Saal jedoch wenige Minuten zuvor verlassen.
Eine Stunde vor der Explosion wird Georg Elser bei dem Versuch, in die Schweiz zu fliehen, in Konstanz verhaftet. Nach Verhören und Folter durch die Gestapo gesteht er die Tat. Da die NS-Führung einen Schauprozess gegen ihn führen will, wird er in Isolationshaft im KZ Ravensbrück gefangengehalten. Anfang 1945 wird er ins KZ Dachau verlegt. Am 9. April 1945, kurz vor Kriegsende, wird Georg Elser erschossen. Georg Elser gehörte keiner politischen oder sonstigen Gruppierung an, sondern handelte nur aufgrund seiner eigenen Überzeugung. Deshalb war die Erinnerung an seine Widerstandstat im Nachkriegsdeutschland besonders unbequem, weil sie der Gegenbeweis zur allgemein vorherrschenden Auffassung war, dass ein "einfacher Mann" ohnehin nichts gegen die Nazi-Diktatur hätte tun können. Erst Jahrzehnte später wird an ihn als Widerstandskämpfer erinnert. In Freiburg ist eine Straße im Stadtteil Vauban nach Georg Elser benannt. Im Rahmen eines JES-Projektes (Jugend engagiert sich) haben Jugendliche eine Gedenksäule gestaltet, die in der Vaubanallee aufgestellt wurde. Quellen Beitrag von Tobias Korenke im BZ-Magazin vom 4. Januar 2003 Tafel an der Gedenksäule in der Vaubanallee |
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