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Die politische Neuordung des Südwestens Deutschland mit der Gründung des Großherzogtums Baden im Jahr 1806 führte auch zu einer Neuordnung der kirchlichen Gebiete in diesem Raum.
Nach der Auflösung des traditionsreichen Bistums Konstanz wurde 1821 die Oberrheinische Kirchenprovinz gegründet, zu der das Erzbistum Freiburg und die so genannten Suffraganbistümer
Fulda, Mainz, Limburg und Rottenburg gehörten. 1827 erfolgte mit der Einsetzung des Münsterpfarrers Bernhard Boll als Erzbischof die eigentliche Gründung des Erzbistums Freiburg.
Das Freiburger Münster wurde Bischofskirche. Heute gehören zur Oberrheinischen Kirchenprovinz noch das Erzbistum Freiburg und die Bistümer Mainz und Rottenburg-Stuttgart. Der Erzbischof von Freiburg
ist immer auch der Metropolit dieser Kirchenprovinz.
Das Erzbistum Freiburg ist mit 2,11 Mio. Katholiken das zweitgrößte Bistum in Deutschland. Es gliedert sich in sieben Regionen mit 39 Dekanaten, die 1.083 Pfarrgemeinden umfassen. Das Bistum betreibt rund 1.000 Kindergärten und Kinderhorte (Stand: 2004). Die Verwaltung des Erzbistums erfolgt durch das Erzbischöfliche Ordinariat in der Herrenstraße. Nach dem Amtsverzicht von Dr. Oskar Saier, der 24 Jahre im Amt war, wurde am 20. Juli 2003 Dr. Robert Zollitsch zum neuen Erzbischof geweiht. Weiterführender Link > Website des Erzbistums Quellen Erzbistum Freiburg |
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