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  Im Auftrag der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg wird die Gewässerqualität von sieben Freiburger Badeseen regelmäßig überprüft (+). Dazu werden während der Badesaison vom 1. Juni bis zum 15. September zwei Proben pro Monat entnommen. Die Proben werden auf fäkale Verunreinigungen (Darmkeime) sowie auf die Parameter Mineralöle, Tenside und Phenol untersucht. Daneben sollen Vor-Ort-Kontrollen weitere Hinweise auf Verunreinigungen geben, die für Badende schädlich sein können. Die Proben werden nach zwei unterschiedlich strengen Systemen bewertet:
 
blau = zum Baden gut geeignet80 Prozent der Proben genügen den strengen Richtwerten
grün = zum Baden geeignet95 Prozent der Proben genügen den normalen Grenzwerten
rot = zeitweilig belastetDie normalen Grenzwerte werden zeitweilig unterschritten

Insgesamt wurden im Jahr 2004 in Baden-Württemberg 304 Badestellen überwacht. Bei fünf Badestellen lag eine zeitweilige Belastung vor, und leider gehörte der Flückiger See wie schon im Jahr 2000 zu diesen Stellen. Auch der große Opfinger See musste 2001 in die "rote Liste" aufgenommen werden. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die in den letzten fünf Jahren ermittelten Badegewässerqualitäten in Freiburg.
 
 
See/Badestelle20002001200220032004
Flückigersee rotgrünblaublaurot
Tunisee blaublaublaublaublau
Silbersee blaublaublaublaublau
Moosweiher blaublaublaublaublau
Ochsenmoos (kleiner Opfinger See) blaublaublaublaublau
Regattasee (großer Opfinger See) blaurotblaublaublau
Dietenbachsee blaublaublaublaugrün

 
Quelle
Landesanstalt für Umweltschutz, Stand: Mai 2005
 
 
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