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Foto   Am 27. November 1944 wurden ein Großteil der Freiburger Innenstadt, zahlreiche Außenbezirke sowie das Universitätsklinikum durch einen Bombenangriff der Alliierten zerstört. Bei dem Angriff unter dem Decknamen "Operation Tigerfish" warfen 350 britische Bomber und Kampfflugzeuge in 20 Minuten rund 14.000 Brand- und Sprengbomben über der Stadt ab.
 
Rund 2.800 Menschen - nahezu ausschließlich Zivilbevölkerung - starben in den Trümmern der Stadt, bis zu 10.000 wurden verletzt. 28.000 Freiburgerinnen und Freiburger verloren ihre Wohnung; die meisten von ihnen verließen die Stadt, um bei Freunden und Verwandten außerhalb ein Notquartier zu finden.
 
20 Prozent des Wohnungsbestandes und die Hälfte aller Unternehmen waren vernichtet. Als der Zweite Weltkrieg ein halbes Jahr nach dem Bombenangriff endgültig zu Ende ging, lebten nur noch 58.000 Menschen in der zerstörten Stadt; vor dem Krieg waren es über 100.000 gewesen.
 
Noch heute hat die Stadt mit den Spätfolgen der Bombardierung zu kämpfen: Die Bombentrümmer wurden unter anderem im Westen der Stadt im alten Flückiger See gelagert. Heute löst das Grundwasser Phosphor aus den Brandbomben und trägt es in den (neuen) Flückiger See, der dadurch umzukippen droht. Zuletzt wurde am 20. Dezember 2005 in einer Baugrube in der Bernhardstraße ein Blindgänger gefunden, der einen Tag später nach einer weiträumigen Evakuierung entschärft werden konnte.
 
Weiterführender Link
> Website zum Film "Bomben auf Freiburg"
 
Quellen
verschiedene
 
 
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